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Freitag, 20. Oktober 2017

Aktuell:

Ladungssicherung für Industriebetriebe

Ständige Gefahrenquelle: Ungesicherte Ladung!

Wir schulen Sie!

Ladungssicherung - Gesetzeslage   
Die Gesetzeslage für Ladungssicherung ist eindeutig: Alle Personen, die an der Ladungssicherung beteiligt sind, stehen in der Verantwortung.

Der §22 StVo zielt eindeutig auf den Fahrer ab und wurde vor einigen Jahren überarbeitet, so dass jetzt eindeutige Fahrzustände aufgenommen wurden. 
     
Die Ladung darf bei plötzlicher Ausweichbewegung, wie auch bei Vollbremsung, nicht verrutschen. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik anzuwenden.

Ladungssicherung - VDI 2700
Die anerkannten Regeln der Technik zeigt eindeutig die VDI 2700. Dort stehen die Berechnungsformeln für die Ladungssicherung. Verschiedenes Sicherungsmaterial wurde ebenso getestet wie Antirutschmaterialien. Auf Grundlage dieser VDI 2700 ist es jeden Fahrer zuzumuten, die Ladungssicherung ordnungsgemäß durchzuführen.
 
Da jedoch nicht alle Fahrer in der Ladungssicherung geschult sind, werden viele Fehler durch reine Unwissenheit gemacht.

Ladungssicherung - Polizei  
Für die Polizei gibt es nur Ladungssicherung oder keine Ladungssicherung.

Wurde z.B. zu wenig Zurrmaterial eingesetzt, kann man dem Beamten gerne sagen, dass habe man immer so gemacht und noch nie ist etwas passiert. Er kann es nicht gelten lassen.
     
Entweder wird die Ladungssicherung richtig durchgeführt oder man verstößt gegen geltendes Recht.

Ladungssicherung - Verantwortung  
Nicht nur der Fahrer ist für die Ladungssicherung verantwortlich. Wie fast in jedem Bereich greifen auch in der Ladungssicherung mehrere Gesetze ineinander, wie z.B. der § 412 HGB, der auf den Verladeabsender des Produktes abzielt. Der Gesetzgeber sagt hier: keiner kennt sein eigenes Produkt so gut wie der Hersteller, also muss auch er wissen wie es beim Transport am besten zu sichern ist.
 
Ladungssicherung - Verstöße     
Kommt es zu einem Verstoß gegen Gesetze in der Ladungssicherung, befinden wir uns in der Regel im Bereich von Ordnungswidrigkeiten, d.h. wird ein Fahrer wegen mangelhafter Ladungssicherung von der Polizei angezeigt, sind in der Regel alle am Transport beteiligten Personen gleichermaßen betroffen: Fahrer, Verlader, Verlademeister/ Geschäftsführung. Und, wenn das Transportfahrzeug von seiner Beschaffenheit her, das Ladegut gar nicht hätte transportieren dürfen, auch noch der Disponent und der Halter des Transportfahrzeuges.

Wir sehen hier, dass für ein Fehlverhalten bei der Ladungssicherung gut drei bis fünf Personen eine Anzeige erhalten können. Dem kann man entgegenwirken, indem man alle am Transport beteiligten Personen schulen lässt und Ihnen das Material, das sie zur professionellen Ladungssicherung benötigen, in den richtigen Dimensionen zur Verfügung stellt.

Bei Verstößen gegen Gesetze in der Ladungssicherung ist ganz überwiegend Unwissenheit von Verladern und Fahrern die Ursache.